Die Impera Total Return AG gibt vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2017 bekannt


Frankfurt, den 24.10.2017. Die Impera Total Return AG, eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus Nebenwerte, gibt die vorläufigen und untestierten Zahlen für das erste Geschäftshalbjahr 2017 bekannt. Es konnte ein Jahresüberschuss von 0,18 Mio. Euro (Vj.: 0,21 Mio. Euro) erzielt werden. Der aus den Vorjahren rührende HGB-Bilanzverlust reduzierte sich weiter auf nun 2,35 Mio. Euro (Vj.: 2,55 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss im ersten Halbjahr 2017 rührte wie bei Beteiligungsgesellschaften üblich im Wesentlichen aus Veräußerungen von Beteiligungen und Handelserträgen.
Die im Wesentlichen aus dem Wertpapiergeschäft entstehende Gesamtleistung betrug 0,24 Mio. Euro (Vj.: 0,27 Mio. Euro) und lag leicht unter dem Vorjahreswert. Der Personalaufwand lag konstant bei 0,02 Mio. Euro (Vj.: 0,02 Mio. Euro). Die Gesellschaft beschäftigte per 31.12.2016 neben dem Vorstand keine Mitarbeiter. Der sonstige betriebliche Aufwand beträgt konstant 0,04 Mio. Euro (Vj.: 0,04 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme beträgt 6,98 Mio. Euro (Vj.: 7,01 Mio. Euro). Das Eigenkapital belief sich auf 6,40 Mio. Euro (Vj.: 6,19 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 91,66% (Vj.: 88,31%). Es bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von 0,39 Mio. Euro (Vj.: 0,80 Mio. Euro). Der Kassenbestand verringerte sich auf 0,01 Mio. Euro (Vj: 0,12 Mio. Euro). Die Rückstellungen betrugen 0,20 Mio. Euro (Vj.: 0,02 Mio. Euro). Das Anlagevermögen betrug nahezu unverändert 1,32 Mio. Euro (Vj.: 1,26 Mio. Euro), das Umlaufvermögen verringerte sich leicht auf 5,66 Mio. Euro (Vj.: 5,76 Mio. Euro).

Das Geschäftsjahr 2017 hat positiv für die Gesellschaft begonnen. Das bestehende Rentenportfolio hat sich durch Rückzahlung von hoch rentlierlichen Unternehmensanleihen reduziert, so dass der Zinsertrag zukünftig geringer ausfallen wird, da keine vergleichbaren Emissionen am Markt erhältlich sind. Den gestiegenen Risikoappetit vieler Anleihe-Investoren teilt die Gesellschaft nicht. Die Gesellschaft wird daher weiter defensiv investieren. Im Wertpapierbestand sind alle derzeit erkennbaren Risiken abgebildet. „Wir werden auch im Jahr 2017 einen Jahresüberschuss in der geplanten Bandbreite von 200.000 bis 300.000 Euro erwirtschaften“, so Vorstand Sascha Magsamen zur Prognose. Auf der kommenden außerordentlichen Hauptversammlung am 15. November werden den Aktionären verschiedene gesellschaftsrechtliche Maßnahmen vorgeschlagen, die unter anderem die Rückkehr zur Dividendenfähigkeit gewährleisten soll. „Die vereinfachte Kapitalzusammenlegung verändert nichts an der Aktionärsstruktur, sondern bringt lediglich die Passivseite wieder mit der wirtschaftlichen Realität der Gesellschaft in Einklang“. Operativ wäre die Impera seit 2014 in der Lage gewesen, Dividenden auszuschütten, dies konnte jedoch aufgrund des bestehenden Bilanzverlustes nicht umgesetzt werden.

Der Vorstand

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